Bandscheibenvorfall?
Das Bild ist nicht die ganze Geschichte.

52% der Menschen ohne Schmerzen haben Bandscheibenvorfälle im MRT. Was zählt, ist nicht das Bild – sondern wie Ihr Körper sich bewegt und funktioniert.

Dipl.-Sportwissenschaftler Bewegungstherapeut K.O.R.E. Health Coach

Die Diagnose "Bandscheibenvorfall" und was danach kommt

Sie haben ein MRT gemacht, der Arzt zeigt auf das Bild und sagt: "Da ist der Vorfall." Jetzt sollen Übungen helfen. Aber was, wenn die Übungen nicht helfen oder sogar alles noch schlimmer machen?

  • Die Übungen vom Therapeuten oder Arzt verstärken den Schmerz
  • Jede Bewegung fühlt sich riskant an
  • Sie vermeiden bestimmte Positionen komplett
  • Medikamente betäuben nur, lösen aber nichts
  • Eine OP steht im Raum – aber Sie zögern

Ich verstehe die Angst und Unsicherheit, die mit dieser Diagnose kommt. Viele meiner Klienten hatten bereits eine Odyssee verschiedener Therapien hinter sich, bevor sie zu mir kamen. Die gute Nachricht: In den meisten Fällen ist eine OP nicht nötig – wenn man die richtige Herangehensweise findet.

Was die Wissenschaft über MRT-Befunde sagt

Studie: Brinjikji et al., 2015

52%

der Menschen ohne Rückenschmerzen haben Bandscheibenvorfälle im MRT. Das Bild zeigt oft normale Alterserscheinungen, die keine Beschwerden verursachen.

Zur Studie (PubMed)

Studie: Berg et al.

2/3

In zwei Dritteln der Fälle stimmt das MRT-Level nicht mit den Symptomen überein. Der MRT-Score korreliert nicht mit dem Behinderungsgrad oder der Schmerzstärke.

Zur Studie (AJNR)

Was bedeutet das für Sie? Ihr MRT zeigt einen Bandscheibenvorfall? Das haben viele Menschen ohne jegliche Beschwerden auch. Was zählt, ist nicht das Bild – sondern wie Ihr Körper sich bewegt.

Von bettlägerig mit starken chronischen Schmerzen zu 7b klettern – in 2 Monaten

Was möglich ist, wenn man die Übungen und Bewegungenfindet, die schaden – und sie weglässt oder verändert.

Christoph M., Freiburg Bandscheibenvorfall

"Wegen Schmerzen im unteren Rücken ging ich zum Arzt - das MRT zeigte einen Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich. In verschiedenen Physiotherapiepraxen erhielt ich Behandlungen und Übungspläne, doch die Schmerzen wurden immer schlimmer. Ich führte gewissenhaft die Übungen durch, doch nach 2 Monaten waren die Schmerzen so stark, dass ich selbst mit stärksten Schmerzmitteln die meiste Zeit im Bett liegen musste. Ich konnte schmerzbedingt noch nicht einmal 50m gehen. Ich war körperlich und psychisch am Ende und war kurz davor, mich operieren zu lassen."

Die Analyse zeigte: Die verordneten Übungen retraumatisierten Christophs Bandscheibe jeden Tag aufs Neue. Die "richtige" Übung zur falschen Zeit – oder mit falscher Ausführung – kann mehr schaden als helfen. In seinem Fall führte dies zu chronifizierten starken Schmerzen.

Der Ansatz: Zunächst die schädlichen Übungen weglassen. Desensibilisierung des Nervensystems. Langsamer Aufbau mit Übungen, die sein Körper verkraften konnte. Gesteigerte Bewgungskompetenz, die es ihm ermöglichte, sich sofort deutlich schmerzfreier im Alltag zu bewegen.

Ausgangslage Bettlägerig, starke Schmerzen trotz Schmerzmitteln, 50m gehen max.
Nach 1 Monat 7a im Toprope klettern, schmerzfrei, ohne Schmerzmittel
Nach 2 Monaten 7b im Vorstieg klettern, schmerz- und symptomfrei, ohne Schmerzmittel und wieder volles Vertrauen in seinen Körper!

Der Schlüssel: Christoph hat gelernt, auf seinen Körper zu hören. Er hat verstanden, dass manche Bewegungen und Übungen ihm schaden – und warum. Er hat erfahren, was er anders machen musste.

Bemerkenswert: Christophs gesamte Betreuungszeit fand ausschließlich online per Videoanalyse statt – eine direkte Behandlung vor Ort war nicht notwendig. Nachdem die Behandlung bei Physiotherapeuten und Ärzten vor Ort ihm keine Linderung gebracht hatte, gelang die Wende durch ein Online Coaching. Entscheidend war nicht die Behandlung mit den Händen, sondern die präzise Bewegungsanalyse – und zu erkennen, welche Bewegungen ihm schadeten. Zudem lernte er, wie er zuvor schmerzhafte Bewegungen im Alltag so ausführen konnte, dass diese weniger oder sogar gar nicht mehr schmerzhaft waren.

Christoph M. aus Freiburg Kletterer, 40 Jahre

Mein Ansatz bei Bandscheibenvorfall

Neuromuskuläre Analyse

Ich schaue mir an, wie Ihr Körper sich bewegt – nicht nur dort, wo es weh tut. Asymmetrien in Kraft und Beweglichkeit zeigen oft die eigentliche Ursache.

Schädliche Übungen identifizieren

Manche Standard-Übungen sind zur falschen Zeit kontraproduktiv. Ich finde heraus, welche Übungen Sie aktuell meiden sollten und welche Sie durchführen sollten.

Nervensystem beruhigen

Ein sensibilisiertes Nervensystem braucht Desensibilisierung – nicht mehr Reize. Wir bauen Vertrauen in Bewegung langsam wieder auf.

Training bei Bandscheibenvorfall ist Teil meines Medical Personal Trainings in Basel – therapeutisches Bewegungstraining bei (chronischen) Schmerzen, nach Operationen und in der Prävention.

Warum ich anders arbeite

  • Klinisches Bild statt MRT-Diagnose – Das MRT-Bild zeigt nicht, ob Sie Schmerzen haben werden
  • Neuromuskuläre Analyse der gesamten Kette – Nicht nur der Rücken zählt
  • Desensibilisierung vor Kräftigung – Erst wenn das Nervensystem bereit ist
  • Auf den Körper hören lernen – Sie werden zum Experten für sich selbst
  • Keine Pauschalübungen – Was für andere funktioniert, kann Ihnen schaden

Häufig gestellte Fragen

Alles Wichtige zu Training bei Bandscheibenvorfall

Ja, in den meisten Fällen ist Bewegung sogar wichtig für die Heilung. Entscheidend ist jedoch, welche Übungen Sie machen und wann. Standard-Übungen können bei falscher Anwendung die Beschwerden verschlimmern. Eine individuelle Analyse zeigt, welche Bewegungen Ihnen helfen.

Studien zeigen, dass 52% der Menschen ohne Rückenschmerzen Bandscheibenvorfälle im MRT haben. Das Bild zeigt oft normale Alterserscheinungen, die keine Beschwerden verursachen. Was zählt, ist das klinische Bild – wie Ihr Körper funktioniert.

Das hängt von Ihrer individuellen Situation ab. Einige Klienten spüren schon in der ersten Session Verbesserungen. Bei konsequenter Arbeit sind signifikante Fortschritte oft innerhalb weniger Wochen möglich.

In den meisten Fällen ist eine Operation nicht notwendig. Konservative Behandlung mit gezieltem Training kann sehr wirksam sein. Eine OP sollte nur bei bestimmten Symptomen wie zunehmenden Lähmungen oder Blasen-/Darmstörungen in Betracht gezogen werden.

Erste Schritte besprechen

Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, ob mein Ansatz für Ihre Situation der richtige ist – unverbindlich und ohne Druck.

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